Pfalz-Express https://www.pfalz-express.de Die kostenlose Tageszeitung im Internet Sun, 15 Sep 2019 19:46:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1 Der diesjährige DTM-Titel geht nach Neustadt an der Weinstraße https://www.pfalz-express.de/der-diesjaehrige-dtm-titel-geht-nach-neustadt-an-der-weinstrasse/ https://www.pfalz-express.de/der-diesjaehrige-dtm-titel-geht-nach-neustadt-an-der-weinstrasse/#respond Sun, 15 Sep 2019 19:46:49 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258864 [weiterlesen ...]]]>

René Rast.
Quelle: rosberg.de

Neustadt. „Herzlichen Glückwunsch an René Rast und an sein „Team Rosberg“! Nach seinem Sieg im ersten Rennen und dritten Platz im heutigen zweiten Rennen auf dem Nürburgring und weil er mehr Siege auf dem Konto hat als der punktgleiche Nico Müller (Audi Sport Team Abt Sportsline), stehen Rast und das Neustadter Team Rosberg vorzeitig zum zweiten Mal nach 2017 als DTM-Champions fest“, freut sich der Neustadter OB Marc Weigel.

Weigel ist stolz auf das in Neustadt ansässige „Team Rosberg“ und auf dessen beiden Audi-Fahrer Jamie Green und René Rast, die Beide schon etliche Siege eingefahren haben.

Nun war Rast am Sonntag nicht zu stoppen. Nach einem perfekten Rennen und einem überlegenen Sieg am Samstag auf dem Nürburgring, bei dem alles planmäßig verlief, konnte er sich gegen Nico Müller durchsetzen. Dem Audi-Piloten genügte ein dritter Platz, um sich wie schon 2017 vorzeitig zum Champion zu krönen. „Ein großes Lob an mein Team, das an diesem Wochenende einen herausragenden Job gemacht hat“, freute sich der neue Champion. (desa/red)

 

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Bernd Greiner wird Dekanatskantor im Dekanat Germersheim https://www.pfalz-express.de/bernd-greiner-wird-dekanatskantor-im-dekanat-germersheim/ https://www.pfalz-express.de/bernd-greiner-wird-dekanatskantor-im-dekanat-germersheim/#respond Sun, 15 Sep 2019 19:22:22 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258861 [weiterlesen ...]]]>

Bernd Greiner
Foto über Bistum Speyer

Bellheim – Das katholische Dekanat Germersheim bekommt erstmals einen eigenen Dekanatskantor: Zum 1. Oktober beginnt Bernd Greiner in Bellheim seine Tätigkeit als Kirchenmusiker für das Dekanat.

Sein Aufgabenspektrum ist breit gefächert. Es reicht von der Verantwortung für die liturgische und konzertante Kirchenmusik in der Pfarrei St. Hildegard von Bingen in Bellheim über die Betreuung der nebenberuflichen Organisten und Chorleiter im Dekanat bis hin zur Unterrichtstätigkeit am Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut am Standort Landau.

„Musik ist die schönste Form der Verkündigung“, sagt Bernd Greiner, der in Rülzheim in der Pfalz aufgewachsen ist. Schon mit zwölf Jahren übernahm er in seiner Heimatpfarrei die ersten Organistendienste.

Am Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut in Speyer absolvierte er als Jugendlicher sein C-Examen. Zugleich sammelte er Erfahrungen als Organist und Chorleiter in mehreren Gemeinden, insbesondere von 1990 bis 1999 in Germersheim-Sondernheim. „Auf dieser Grundlage entwickelte sich allmählich der Wunsch, die Musik zum Beruf zu machen“, blickt Bernd Greiner auf seinen Werdegang zurück.

In Mainz folgte ein Studium der katholischen Kirchenmusik mit dem B-Examen als Abschluss sowie ein Aufbaustudium, das er im Jahr 2004 mit dem A-Examen beendete. Die erste Anstellung als hauptamtlicher Kirchenmusiker hatte er in Hürth im Erzbistum Köln, wo er bis 2011 tätig war und unter anderem einen Posaunenchor und einen Kantorenchor gegründet hat.

Zur Begeisterung für die Kirchenmusik kommt bei Bernd Greiner ein starkes theologisches Interesse. In Köln studierte er katholische Theologie und absolvierte den Diakonatskurs am Erzbischöflichen Diakoneninstitut. Im Jahr 2011 wurde er zum ständigen Diakon geweiht und war seitdem als hauptamtlicher Diakon in Bergisch Gladbach eingesetzt.

Die Freude an der Kirchenmusik fand auch in diesem Lebensabschnitt Raum. Unter anderem wirkte er am Diakoneninstitut in Köln als Organist, Leiter der Schola und Lehrbeauftragter für Kirchenmusik und liturgischen Gesang.

„Ich komme nach rund 20 Jahren gerne wieder in die Pfalz zurück“, freut sich Bernd Greiner zusammen mit seiner Frau und seinen drei Söhnen auf seine neue Tätigkeit. Sie bietet ihm Gelegenheit, seine Leidenschaft für die Kirchenmusik mit seinen seelsorglichen und liturgischen Erfahrungen zu verbinden. Dabei versteht er die Kirchenmusik nicht „als schmückendes Beiwerk, sondern als integralen Bestandteil des Gottesdienstes“.

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker wird er sich auch im Bistum Speyer weiterhin als Diakon im Zivilberuf einbringen und engagieren.

 

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Auswärtiges Amt verurteilt Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien https://www.pfalz-express.de/auswaertiges-amt-verurteilt-angriffe-auf-oelanlagen-in-saudi-arabien/ https://www.pfalz-express.de/auswaertiges-amt-verurteilt-angriffe-auf-oelanlagen-in-saudi-arabien/#respond Sun, 15 Sep 2019 19:18:37 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258858 [weiterlesen ...]]]>

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Das Auswärtige Amt hat die jüngsten Drohnenangriffe auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien scharf kritisiert.

„Deutschland verurteilt den Angriff vom 14. September auf zwei Ölanlagen in Khurais und Abqaiq, für den die Huthis die Verantwortung übernommen haben, auf das Schärfste“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Sonntag.

Ein solcher Angriff auf zivile und kritische Infrastruktur Saudi-Arabiens sei durch nichts zu rechtfertigen. „Er verschärft die Spannungen und ist das Gegenteil von Deeskalation, die wir in der Region so dringend brauchen“, so die Sprecherin weiter. Man rufe die Verantwortlichen dringend dazu auf, solche Angriffe zu unterlassen. (dts Nachrichtenagentur)

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Exibitionist in Germersheim https://www.pfalz-express.de/exibitionist-in-germersheim/ https://www.pfalz-express.de/exibitionist-in-germersheim/#respond Sun, 15 Sep 2019 19:13:26 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258852 [weiterlesen ...]]]>

Symbolbild: Pixabay

Germersheim – Am Sonntag gegen 17:45 Uhr hat ein Exhibitionist in der August-Becker-Straße sein Unwesen getrieben.

Während er die Hose herunterließ und an seinem Glied manipulierte, ging zuerst eine junge Familie mit Kleinkind an ihm vorbei und anschließend eine Frau, die mit ihren Hunden spazieren ging.

Der Exhibitionist wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. Die Frau mit den Hunden und mögliche weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Germersheim unter Telefon 07274-958-0 zu melden. (red/pol)

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Offenbachs Bürgermeister weiterhin international aktiv https://www.pfalz-express.de/offenbachs-buergermeister-weiterhin-international-aktiv/ https://www.pfalz-express.de/offenbachs-buergermeister-weiterhin-international-aktiv/#respond Sun, 15 Sep 2019 17:12:50 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258850 [weiterlesen ...]]]>

Offenbachs Bürgermeister Axel Wassyl im Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Bürgermeister im Spiel gegen Südtirol.
Archivfoto: red

Offenbach. In der Deutschen Fußballnationalmannschaft der Bürgermeister ist Offenbachs Bürgermeister Axel Wassyl auch weiterhin auf internationaler Ebene aktiv.

Am 14. September trafen die deutschen Rathaus-Chefs im Salmtalstadion in Salmrohr auf eine Auswahl der amerikanischen Streitkräfte.

Das Spiel fand  aus Anlass der Feierlichkeiten der 100jährigen Präsenz der amerikanischen Streitkräfte in Rheinland-Pfalz auf der Air-Base Spangdahlem statt.
Die gute Freundschaft zu den Kollegen in Südtirol führt die Mannschaft am 5. Oktober dann nach Terenten, wo neben dem kommunalpolitischen Austausch auch der sportliche im Mittelpunkt steht.

Die Planungen für das nächste Jahr 2020 stehen auch bereits: Sportlicher Höhepunkt wird zweifellos die Fußball-Europameisterschaft der Bürgermeister in Trnava/Slowakei im Mai 2020 sein.

Zur Vorbereitung hat sich die deutsche Elf Ende April für ein Wochenende in der Sportschule Schöneck bei Karlsruhe einquartiert.

Am 20./21. August 2020 ist die Teilnahme an einem Turnier in Holland geplant und am 3.10.2020 wird im badischen Keltern die Mannschaft aus Österreich zu Gast sein.
In der Bürgermeister-Nationalmannschaft spielen Rathaus-Chefs aus dem gesamten Bundesgebiet.

Axel Wassyl ist neben dem Kollegen der VG Wittlich-Land einer der beiden Rheinland-Pfälzer Spieler in dieser Bundesauswahl. Eingesetzt wird er im offensiven Mittelfeld und Sturm.

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800 Jahre Annweiler: Institut des Bezirksverbands Pfalz und Kooperationspartner bieten hochkarätig besetzte Tagung vor Ort an https://www.pfalz-express.de/800-jahre-annweiler-institut-des-bezirksverbands-pfalz-und-kooperationspartner-bieten-hochkaraetig-besetzte-tagung-vor-ort-an/ https://www.pfalz-express.de/800-jahre-annweiler-institut-des-bezirksverbands-pfalz-und-kooperationspartner-bieten-hochkaraetig-besetzte-tagung-vor-ort-an/#respond Sun, 15 Sep 2019 16:46:51 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258843 [weiterlesen ...]]]>

Königliches Dokument für Annweiler: Stadtrechtsurkunde aus dem Jahr 1219
(© Stadtarchiv und Museum Annweiler)

Annweiler. Zu einer Tagung in Annweiler lädt das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde mit weiteren Kooperationspartnern am Dienstag und Mittwoch, 17./18. September, ins Gemeindehaus der protestantischen Kirche, Kirchgasse 6, ein, um die 800-jährige Geschichte der südpfälzischen Stadt am Fuße des Trifels zu erkunden.

Experten aus ganz Deutschland beleuchten „Mittelalterliche Befunde und neuzeitliche Sinnstiftungen“, so der Titel der Veranstaltung, bei der am ersten Tag von 13 bis 17 Uhr die Stadtrechtsverleihung für Annweiler durch Friedrich II. aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet wird: Unter anderem geht es um die Urkunde selbst, die Bedeutung des Münzrechts, das Stadtrecht im regionalen Kontext sowie das ungewöhnliche Patrozinium Annweilers.

Ein Abendvortrag mit Podiumsdiskussion zum staufischen Erbe um 18 Uhr beschließt den ersten Teil der Tagung gegen 19.30 Uhr. In einem zweiten Schritt beleuchten Historiker am Mittwoch von 9 bis 15 Uhr die Geschichte Annweilers im zeitlichen Verlauf – zunächst als Reichsstadt, dann ab 1330 als Pfandschaft der Pfalzgrafen bei Rhein – sowie die Wandlung des Verhältnisses von der Burg Trifels und der Stadt Annweiler vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Burgenexperte Jürgen Keddigkeit und ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kaiserslauterer Instituts, der im Auftrag des Bezirksverbands Pfalz und im Verbund mit zahlreichen Fachleuten das mehrbändige Pfälzische Burgenlexikon herausgegeben hat, beschäftigt sich ab 11 Uhr mit der Frage „Asymmetrische Symbiosen? Burg und Stadt im Wandel: 1200 bis 1700“.

Veranstaltet wird das zweitägige Symposion von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, dem Historischen Seminar der Universität Münster, dem Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg, dem Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde sowie den Trifelsfreunden – dem Freundeskreis für mittelalterliche Geschichte und höfische Kultur auf Burg Trifels.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos; eine Anmeldung sollte aus organisatorischen Gründen bei den Trifelsfreunden (info@trifelsfreunde.de) erfolgen. Das Programm findet sich unter www.pfalzgeschichte.de/einladung-zur-tagung-800-jahre-annweiler.

Recht auf Münzprägung: Annweilerer Stadtsiegel
(© Stadtarchiv und Museum Annweiler)

 

 

 

 

 

 

 

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RhineCleanUp-Tag in Germersheim: 200 helfen mit https://www.pfalz-express.de/rhinecleanup-tag-in-germersheim-200-helfen-mit/ https://www.pfalz-express.de/rhinecleanup-tag-in-germersheim-200-helfen-mit/#respond Sun, 15 Sep 2019 13:05:15 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258822 [weiterlesen ...]]]>
Rhein mit Containerschiff

Der Rhein soll sauber bleiben. 
Symbolbild Pfalz-Express

RLP/Germersheim –  Einmal jährlich gibt es europaweit die Aktion „RhineCleanUp“. Freiwillige Helfer reinigen die Flussufer und fischen Müll aus dem Gewässer.

Auch in Germersheim als Rheinanliegerstadt war man fleißig dabei: Rund 200 Helfer beteiligten sich an der Aktion, allen voran Bürgermeister Marcus Schaile (CDU), der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler und Schailes Stellvertreter Sascha Hofmann.

Sorgen macht vor allem Mikroplastik, das mit bloßem Auge nicht sichtbar ist. Es bleibt in den Gewässern. Rheinland-Pfalz hatte zusammen mit Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen die Binnengewässer auf Mikroplastik in Süd- und Westdeutschland untersucht. Ergebnis: Mikropartikel aus Kunststoff wurden in unterschiedlichen Konzentrationen nachgewiesen. In Rheinland-Pfalz betraf das vor allem Rhein und Mosel, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne), Schirmherrin der Aktion.

„Mikroorganismen sind nicht in der Lage, den Kunststoff zu zersetzen, warnt Höfken. „Zwar werden die Plastikteile immer kleiner, aber ganz abgebaut werden sie nie. Die Plastikteile und das Mikroplastik schwimmen also weiter im Wasser, lagern sich in Sedimenten ab und belasten Tiere, Pflanzen und die Gesundheit der Menschen. Müll, der an Flussufern oder in den Städten und Gemeinden achtlos weggeworfen wird, muss zudem mühsam und für viel Geld von den Stadtreinigungen aufgesammelt und entsorgt werden.“ (cli/red)

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Kleines Kulturzentrum Rheinzabern: KlangSPEKTREN mit Harald Laudenbach am 27. September https://www.pfalz-express.de/kleines-kulturzentrum-rheinzabern-klangspektren-mit-harald-laudenbach-am-27-september/ https://www.pfalz-express.de/kleines-kulturzentrum-rheinzabern-klangspektren-mit-harald-laudenbach-am-27-september/#respond Sun, 15 Sep 2019 12:53:24 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258819 [weiterlesen ...]]]>

Harald Laudenbach
Foto über vhs Rheinzabern

Rheinzabern – Harald Laudenbach, Pianist, Komponist und Dirigent, präsentiert im Kleinen Kulturzentrum Rheinzabern Klangspektren mit ausschließlich eigenen Kompositionen und improvisierter Musik.

Neben seiner eigenen Spielweise entlockt er dem Instrument durch technische Erweiterungen neue Klangsphären und -räume.

Den roten Faden bilden gesprochene Texte, die sich nahtlos in die einzelnen musikalischen Reisen einfügen. Die Besucher erwarten tiefgründige und berührende Klangwelten. Zur Begrüßung wird ein Glas Sekt gereicht. Die vhs-Rheinzabern lädt herzlich ein.

KlangSPEKTREN

Termin: Freitag, 27.9.2019, 19.30 Uhr

Ort: Kleines Kulturzentrum, Hauptstr. 43

5 Minuten zur Haltestelle Bahnhof der S 51 und S 52

Eintritt: frei

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„Heimat shoppen“ – Wirtschaftsminister Wissing in Kandel: „Auf eigene Stärken besinnen“ https://www.pfalz-express.de/heimat-shoppen-wirtschaftsminister-wissing-in-kandel-auf-eigene-staerken-besinnen/ https://www.pfalz-express.de/heimat-shoppen-wirtschaftsminister-wissing-in-kandel-auf-eigene-staerken-besinnen/#comments Sun, 15 Sep 2019 11:38:52 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258689 [weiterlesen ...]]]>

Los geht´s mit dem „Heimat shoppen“: Politiker, IHK-Vertreter, Familie Krug und City-Managerin in der Kandeler Hauptstraße.
Fotos: Pfalz-Express/Licht
Fotostrecke am Textende

Kandel. Nicht verzweifeln am Online-Handel im Internet, sondern sich auf eigene Stärken besinnen – das riet am Samstag einer, der es wissen muss: Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (FDP) besuchte die Aktion „Heimat shoppen“.

Der Online-Handel macht den Einzelhändlern in den Städten und Gemeinden teilweise schwer zu schaffen, Ladenleerstände gehören mittlerweile zu nahezu jedem Stadtbild. Amazon und Co. liefern schnell und bieten große Auswahl, das Haus muss man für einen Einkauf nicht verlassen.

Das aber sei doch gerade das schöne am Einkaufen vor Ort, sagte Wissing. Innenstädte seien individuell, damit werde es das Einkaufserlebnis auch. Das seien die Stärken, die es herauszustellen gelte. Der Online-Handel sei meist „ziemlich uniform“, Shoppen in der Gemeinde biete mit seinem Sortiment das individuelle Gegenstück – soziale Interaktionen wie Freunde treffen oder Kaffeetrinken inklusive, so Wissing.

Beim „Heimat shoppen“ (einem Aktionswochenende am 13. und 14. September) drehte sich alles um das Einkaufen in der Innenstadt, vorzugsweise in der Heimatkommune. „Kauf ein, wo du lebst“ lautet einer der Slogans.

Initiiert hat die Aktion die Industrie- und Handelskammer (IHK) Pfalz. In der gesamten Pfalz beteiligen sich 13 Kommunen mit mehr als 350 Unternehmen, in der Südpfalz sind es fünf: Bad Bergzabern, Germersheim, Herxheim, Kandel und Landau. Vor Ort bringen sich dann die Gewerbevereine mit Aktionen ein. In Kandel war es der Verein Handel und Gewerbe (VHG).

Vor allem die Hauptstraße war dekoriert mit „Heimat shoppen“-Tüten. Volker Wissing, der SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Landtag, Alexander Schweitzer, und der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Vogel besuchten eins der Kandeler „Flaggschiff“-Unternehmen, „Mode Meier“ in der Hauptstraße, ein mehrstöckiges Bekleidungshaus.

Begleitet wurden sie unter anderem von Verbandsbürgermeister Volker Poß („Ich freue mich sehr, dass diese Aktion in Kandel stattfindet“), dem Ersten Beigeordneten Michael Gaudier (in Vertretung für den im Urlaub befindlichen Stadtbürgermeister Michael Niedermeier), Citymanagerin Jennifer Tschirner, VGH-Sprecherin Michael Stöhr, Mike Schönlaub für die Abteilung Bürgerdienste der Verwaltung und von den CDU-Stadträten Niklas Hogrefe und Dirk Kunstmann. Kunstmann ist Inhaber von „Mode Meier“. Treffpunkt war zuvor das „Frischemobil“ von Edeka Burger (Kandel) auf dem Marktplatz.

Live-Test: Familie Krug probiert es aus

Ebenfalls mit dabei: Die Kandeler „Heimat shoppen-Familie“ Krug. Drei Monate lang (bis Weihnachten) wollen die Krugs ausschließlich in Kandel einkaufen. An ihren Shopping-Erlebnissen lässt die vierköpfige Familie ihre Follower auf Instagram teilhaben (www.instagram.com/familiekrug_heimatshoppen).

Echte Online-Shopper waren sie aber sowieso nie: Ein paar Mal im Jahr habe man in Internet etwas bestellt, sagten Vater und Mutter Krug. „Wir wollen nun zeigen, dass es funktioniert, im Heimatort den Bedarf zu decken.“ Allerdings sei man gespannt, wie es zu Weihnachten klappe. Wie auch immer – die Söhne Jaron (6) und Iljan (4) hatten Spaß bei der Tour durch Kandel.

Wissing und Vogel, die das Städtchen „wunderschön“ und „zauberhaft“ finden, gefiel es ebenfalls in Kandel. Gerade nach den Demo-Schlagzeilen der letzten eineinhalb Jahre sei es gut, dass Kandel seine vielen positiven Seiten zeigen könne, betonten die beiden.

Flexibel bleiben

Nicht immer über das „böse Internet“ schimpfen, sondern das Beste daraus machen, empfahl „Mode Meier“-Chef Kunstmann bei der Besichtigung seines Unternehmens. Man müsse eben seine Konzepte auf die neuen Gegebenheiten abstimmen. Dazu gehörten auch engagierte Mitarbeiter, die die Kunden kompetent beraten, und „natürlich gute Löhne für gute Leistung. Sonst wird das nichts.“

Alle Beteiligten hoffen nun, dass Projekte wie „Heimat shoppen“ die Aufmerksamkeit der Kunden wieder mehr auf die regionalen Angebote lenken. Der Einzelhandel sei der Herzschlag einer Stadt, sagte beispielsweise Karlheinz Schöttinger („Wir sind die Brille Schöttinger“).  (cli)

Info

Heimat shoppen ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammer für die IHK Pfalz mit Unterstützung der VR-Banken und Sparkassen sowie des Handelsverbandes Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz. Die Aktionstage stellen zwar das Highlight der Initiative dar, die IHK Pfalz kümmert sich um das Thema aber ganzjährig.

Über Impressionen und Events aus der gesamten Pfalz berichtet die IHK Pfalz auf ihrem Instagram-Account @heimatshoppen_pfalz.

[See image gallery at www.pfalz-express.de]

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Glanzvoller Höhepunkt der 800-Jahrfeier: Großartiger Festakt im Hohenstaufensaal https://www.pfalz-express.de/glanzvoller-hoehepunkt-der-800-jahrfeier-grossartiger-festakt-im-hohenstaufensaal/ https://www.pfalz-express.de/glanzvoller-hoehepunkt-der-800-jahrfeier-grossartiger-festakt-im-hohenstaufensaal/#respond Sun, 15 Sep 2019 11:20:29 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258831 [weiterlesen ...]]]>

Die Stadtrechtsurkunde im Original. Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried präsentiert dem Festpublikum im Annweiler Hohenstaufensaal das kostbare Exponat. Auf den Tag genau, an einem Samstag vor 800 Jahren, wurde die Stadtrechtsurkunde in Hagenau ausgefertigt durch den Stauferkönig, Friedrich II.
Alle Fotos: hi

Annweiler. Mit dem Einmarsch der Trifels Herolde begann ein festliches Spektakel in und um den Hohenstaufensaal, wie es schöner in seiner Vielfalt aus Anlass des 800-jährigen Stadtjubiläums kaum hätte sein können.

Gemeinsam planen, gemeinsam feiern – einfach ein Festwochenende, von und für Annweiler. Das sei der Leitgedanke gewesen, so Stadtbürgermeister Benjamin Seyfried in seiner Eröffnungsansprache zum offiziellen Festakt im Hohenstaufensaal am Samstag dieser Woche.

Angeregte Gespräche im Vorfeld der offiziellen Eröffnung des Festaktes. (v.l.n.r.) Apotheker Hartmut Hildebrandt, SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt, FDP-Fraktionsvorsitzender Stadtrat Emil Straßner, MdL Thomas Weiner, MdL Christian Baldauf, Benjamin Burckschat, Beigeordneter im Annweiler Stadtrat.

Das griffen die prominenten Festredner in ihren Grußworten denn auch in unterschiedlichen Facetten auf.
Die Jubiläums-Glückwünsche der Ministerpräsidentin, Malu Dreyer, überbrachte Staatssekretär Randolf Stich. Die Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler (SPD) und Thomas Gebhart (CDU) würdigten ebenso die Bedeutung Annweilers im historischen Kontext wie die Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Alexander Schweitzer (SPD) und Christian Baldauf (CDU).

Offizieller Festakt zum 800-jährigen Jubiläum im vollbesetzten Hohenstaufensaal.

Auch SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt und Verbandsgemeinde-Bürgermeister Christian Burkart sprachen den Annweiler Bürgern ihre Anerkennung aus für das großartige Engagement in einer Gemeinschaftsleistung über alle Grenzen hinweg. Der Rheinland-Pfalz-Tag sei dafür ein überzeugendes Beispiel gewesen, wie jetzt auch das vielfältige Programm rund um das Festwochenende zur 800-Jahrfeier.

Erst seit wenigen Wochen im Amt hatte der neue Stadtbürgermeister, Benjamin Seyfried, mit seinem Planungsteam in kurzer Zeit ein beeindruckendes und umfangreiches Programm für das Festwochenende auf die Beine gestellt.

Begeisternder Mittelalter-Tanz der Grundschulklasse 2d.

Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung durch Ernst Kaeshammer und Paul Reinig, die als Troubadoure mittelalterliche Musik aus der Carmina Burana des 13. Jahrhunderts („Die Macht des Schicksals“) und ein Jakobsweg-Pilgerlied zu Gehör brachten.

Ein besonderes Erlebnis für das Auditorium war die Darbietung der Melodie von Richard Löwenherz im altfranzösischen Originaltext „Ja nus en pris“.

Den wissenschafts-historischen Festvortrag „800 Jahre Stadtrechte“ hielt Gerold Bönnen, Stadtarchivar der Stadt Worms.

Das Ritual der Stadtrechte-Verleihung durch den Stauferkönig Friedrich II. in Hagenau, im Jahres des Herrn 1219, erlebbar gemacht. Bild Bitte auf dem Thron: König Friedrich II., alias Martin Mohra aus Eußerthal.

Mit einem begeisternden Mittelalter-Tanz der Annweiler Grundschul-Klasse 2d unter der choreografischen Leitung ihrer Lehrerin, Frau Demmer, wurde zur geschichtswissenschaftlichen Seite ein jugendfrischer Kontrapunkt gesetzt.

Der historische bedeutende Akt der Verleihung der Stadtrechte an Annweiler wurde erlebbar durch ein Theaterstück der Pfalzritter e.V. aus Eußerthal unter der Regie von Anja Mohra.

Höhepunkt der Festveranstaltung war die erstmalige öffentliche Vorstellung des Originals der Stadtrechtsurkunde durch Iris Grötsch, stellvertretende Vorsitzende des Museumsverein Annweiler e.V.

Der feierliche Augenblick: Iris Grötsch, stv. Vorsitzende des Annweiler Museumsvereins, enthüllt das Original der Annweiler Stadtrechtsurkunde vom 14. September im Jahre 1219.

Nachdem sie den skurrilen Weg zur Wiederauffindung und Beschaffung dieses historisch einmalig wertvollen Exponats nachgezeichnet hatte, erfolgte die feierliche Enthüllung vor einem staunenden Publikum. Meinte Bürgermeister Seyfried sichtlich beeindruckt: „Auch ich sehe das jetzt zum ersten Mal im Original“.

Mit einer Buchvorstellung „800 Jahre Stadtrecht für Annweiler“ (Bd.6 der Schriftenreihe) durch den Herausgeber, Alexander Thon, und einem Jubiläumswein in einer Sonderedition mit Siegelabdruck leistete der Trifelsvereins e.V. seinen Beitrag zum Festakt.

Im Weindorf vor dem Hohenstaufensaal. Feiern bis in den späten Abend hinein.(v.l.n.r.) Stadträtin Carmen Winter, SPD-Fraktionsvorsitzender MdL Alexander Schweitzer, MdB Thomas Gebhart, Kastanienprinzessin Natalie I., VG-Bürgermeister Christian Burkhart, VG-Ratsmitglied Lena Hirschinger, CDU-Fraktionsvorsitzender MdL Christian Baldauf, SÜW-Landrat Dietmar Seefeldt.

Zur musikalischen Auflockerung trugen Musikstücke des Guitarristen Werner Mansmann bei, die der Verein Kunst und Kultur e.V. organisiert hatte.

Kurz vor 20 Uhr, und dann noch bis weit in den späten Abend hinein, ging es im Weindorf vor dem Hohenstaufensaal gesellig-heiter in bester Stimmung weiter. Auch die Ehrengäste und Honoratioren feierten noch lange mit. (hi)

Im Foyer des Hohenstaufensaals war ein Modell der mittelalterlichen Stadt Annweiler zu bestaunen.In zweijähriger Arbeit hat der Annweiler Modellbauer Kurt Stuck (im Bild Mitte) auf rund sechs Quadratmeter ein Bild der Stadt entstehen lassen, wie sie zur Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg innerhalb der Stadtmauer ausgesehen hat. Haus für Haus wurde maßstabsgerecht in fein ziselierten Modellen originalgetreu herausgearbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

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Bellheim: Historisches Sandsteinkreuz geweiht https://www.pfalz-express.de/bellheim-historisches-sandsteinkreuz-geweiht/ https://www.pfalz-express.de/bellheim-historisches-sandsteinkreuz-geweiht/#respond Sun, 15 Sep 2019 11:09:42 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258827 [weiterlesen ...]]]>

Pfarrer Thomas Buchert bei der Weihe des Kreuzes.
Foto: Gadinger

Bellheim. Das historische Sandsteinkreuz auf dem Kirchplatz bei der Pfarrkirche St. Nikolaus, auch das Bellheimer Missionskreuz genannt, wurde einen Tag nach dem Fest der „Kreuzerhöhung“ nach aufwändiger und umfassender Restaurierung von Pfarrer Thomas Buchert gesegnet.

Buchert wies dabei darauf hin, dass das Kreuz  im Jahre 1893 vom damaligen Dekan und Geistlichen Rat, dem späteren Prälaten und päpstlichen Geheimkämmerer Johannes Storck gestiftet. „Wir Christen, so der Seelsorger zu den Gläubigen, dürfen uns mit dem gekreuzigten Heiland verbunden wissen.“

Er rief dazu auf, sich öffentlich zum Glauben zu bekennen und dies auch zu zeigen.“ Zu ihm dürfen wir aufschauen und ihm vertrauen, denn er ist es gewesen, der das Heil in die Welt gebracht hat“, so Pfarrer Buchert.

Das aus hellem Sandstein bestehende Missionskreuz war von Bildhauer Gottfried Renn aus Speyer geschaffen und hat alle Wirren der Zeit überstanden. Jedoch zeigten sich zuletzt,  insbesondere  bedingt durch die Witterungseinflüsse,  gravierende Schäden sowohl  am Korpus als auch am Kreuzstamm.

Die Bildhauer- und Sanierungsarbeiten wurden von Steinmetz und Bildhauermeister Stephan Hoffmann aus Knittelsheim vorgenommen. Die Kosten in Höhe von 10.000 Euro wurden vom Verein zur Erhaltung kircheneigener Gebäude übernommen, wofür sich Pfarrer Thomas Buchert sehr dankbar zeigte.

Großen Dank, so Buchert, gelte auch dem Kath. Frauenbund für die Spende von 500 Euro und  dem  Kath. Arbeiterverein, der 4.500 Euro beigesteuert hat. (mg)

 

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Festwochenende: „500 Jahre St. Georg“ vom 27.-29. September in Kandel https://www.pfalz-express.de/festwochenende-500-jahre-st-georg-vom-27-29-september-in-kandel/ https://www.pfalz-express.de/festwochenende-500-jahre-st-georg-vom-27-29-september-in-kandel/#respond Sun, 15 Sep 2019 10:40:54 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258744 [weiterlesen ...]]]>

Der Turm der St. Georkskirche ist 500 Jahre alt.
Foto: Pfalz-Express

Kandel – Ein letztes Mal feiert die Protestantische Kirchengemeinde das Jubiläum des St. Georgsturms mit einem Festwochenende.

Den Auftakt macht am Freitag, 27.9., um 19 Uhr ein Konzert mit „Alpenländischen Weisen“. Wer Alphörner und ihre ganz besonderen Naturtöne liebt, wird begeistert sein, wie die „Fröhlichen Alpenhorn- und Weisenbläser“ den Kirchenraum mit ganz besonderen Klängen erfüllen werden.

Der Eintritt ist frei. Der Förderverein der St. Georgskirche e.V. freut sich als Veranstalter über eine Spende am Ausgang.

Am Samstag, 28.9., wird um 15 Uhr der „Jubilar“ selbst ein Konzert geben. Die sechs Glocken des Georgsturms werden für eine halbe Stunde als vom elsässischen Glockenexperten Michel Riff als Musikinstrumente zum klingen gebracht.

Um 16 Uhr sind alle eingeladen zur Ausstellung des eigens für diesen Zweck gestalteten „St. Georgsturm-Buchs“ von Armin Hott. Der Kandeler Künstler zeigt in der Kirche humorvolle Variationen zum Wahrzeichen der Stadt. Wer immer schon einmal sehen wollte, wie St. Georg als „BiKaGe-orgsturm“ aussieht oder als Turm im Bauhaus-Stil, kommt auf seine Kosten. Die Bilder gibt es als Buch auch zu kaufen. Der Künstler ist bei der Ausstellungseröffnung dabei.

Am Sonntag schließlich entführt das historische Singspiel „Tempora Reformanda“ um 17 Uhr in der Kirche noch einmal in die Zeit der Anfänge des St. Georgsturms im 16. Jahrhundert.

Ritter, Bauern und Schriftgelehrte werden die altehrwürdige St. Georgkirche bevölkern und die Zuschauer mit Spiel und Gesang teilhaben lassen an den Anfängen am Bauernkrieg und der Reformation in der Pfalz.

Der Eintritt ist frei. Eine Spende am Ausgang ist herzlich willkommen.

 

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Idar-Oberstein: Brand im Pflegeheim – ein Toter, 21 Verletzte https://www.pfalz-express.de/idar-oberstein-brand-im-pflegeheim-ein-toter-21-verletzte/ https://www.pfalz-express.de/idar-oberstein-brand-im-pflegeheim-ein-toter-21-verletzte/#respond Sun, 15 Sep 2019 08:50:17 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258739 [weiterlesen ...]]]>

Symbolbild: Pfalz-Express

Idar-Oberstein. In Idar-Oberstein wurde der Feuerwehr am 14. September gegen 22.20 Uhr im Pflegeheim Haus Nahetal ein Brand gemeldet. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort im Einsatz.

Bei ihrem Eintreffen standen nach ersten Angaben der Feuerwehr bereits mehrere Zimmer im Obergeschoss im Vollbrand.

Nach ersten Erkenntnissen ist eine Person gestorben, eine Person befindet sich schwer verletzt im Klinikum Idar-Oberstein und 20 weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.

Der Brand ist mittlerweile gelöscht. Angaben zur Brandursache können noch nicht gemacht werden.

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Extreme Trockenheit und Schädlingsbefall: Der Klimawandel macht auch dem Landauer Stadtwald zu schaffen https://www.pfalz-express.de/extreme-trockenheit-und-schaedlingsbefall-der-klimawandel-macht-auch-dem-landauer-stadtwald-zu-schaffen/ https://www.pfalz-express.de/extreme-trockenheit-und-schaedlingsbefall-der-klimawandel-macht-auch-dem-landauer-stadtwald-zu-schaffen/#comments Sun, 15 Sep 2019 08:04:59 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258733 [weiterlesen ...]]]>

Forstamtsleiterin Ulrike Abel informierte die Teilnehmer der Waldbegehung über den Zustand des Landauer Stadtwalds.
Foto: ld

Landau. Er ist ein Schatz, den es zu bewahren gilt: Der Landauer Stadtwald auf dem Taubensuhl ist Erholungsgebiet, Klimaoase und Naturraum und hat für die Stadt Landau eine große ökologische, aber auch ökonomische Bedeutung.

Doch das Idyll ist bedroht: Die Auswirkungen des Klimawandels machen der bei Eußerthal gelegenen Exklave zu schaffen. Um sich vor Ort über den aktuellen Zustand des Stadtwalds zu informieren und den Bürgern die gleiche Möglichkeit zu geben, hat Landaus OB Thomas Hirsch jetzt eine Waldbegehung initiiert.

Mit Bussen fuhren rund 100 Teilnehmer, darunter mehrere Stadträte, zum Taubensuhl und nahmen dort an einer Führung mit Mitarbeitern des Forstamts Haardt teil.

Forstamtsleiterin Ulrike Abel und ihre Kollegen zeigten den Besuchern neben den vielen Schönheiten des Landauer Stadtwalds auch Stellen, an denen die Auswirkungen des Klimawandels durch Trockenstress und Schädlingsbefall bereits deutlich sichtbar sind.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Durch mehrere Hitzesommer in Folge mit langanhaltender, großer Trockenheit ist auch der Landauer Stadtwald bereits jetzt in seiner Vitalität deutlich eingeschränkt – und damit anfälliger für Schädlinge wie den Fichtenborkenkäfer und zu erwartende weitere Wetterextreme sowie Unwetter.

Der Landauer Stadtwald ist vom Befall durch den Fichtenborkenkäfer im Landesvergleich allerdings noch relativ wenig betroffen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Pfälzerwald, zu dem auch das städtische Waldgebiet bei Eußerthal gehört, ein naturnaher Mischwald aus verschiedenen, standortangepassten Baumarten ist. So hat die Fichte im Landauer Wald einen Baumanteil von lediglich 9 Prozent.

Trotzdem sind auch auf dem Taubensuhl bereits sogenannte „Käferlöcher“ zu sehen, also kleinere Kahlflächen, die durch den Ausfall der vom Käfer befallenen Bäume entstanden sind. Laut Forstamtsleiterin Abel können sich diese jedoch durch die natürliche Ansamung ringsum stehender Baumarten wieder schließen. Nur bei größeren Flächen ist eine Aufwertung durch die Pflanzung von Eichen notwendig. Die Eiche gilt, ebenso wie die Buche, die Douglasie, die Edel-Kastanie und die Tanne, als besonders klimastabil.

Langfristig ist von einer Veränderung des Walds auszugehen. So wird sich der Fichtenanteil im Landauer Stadtwald weiter reduzieren. Auch sämtliche andere Baumarten werden laut Abel mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen haben, wobei genaue Prognosen schwierig sind. „Durch unsere forstliche Bewirtschaftung haben wir den Wald bereits auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet, indem wir ganz bewusst auf eine intensive Durchmischung setzen“, sagt Abel. Vom Einbringen weiterer, bisher in Mitteleuropa nicht heimischer Baumarten rät die Expertin vorerst ab, bis gesicherte Forschungsergebnisse vorliegen.

Das beste Mittel gegen die Auswirkungen des Klimawandels ist laut Abel der teilweise Umbau des Landauer Stadtwalds in klimastabile Bestände, vor allem Eichen – eine sowohl fachlich als auch finanziell sehr anspruchsvolle Aufgabe für das betreuende Fachpersonal und die Stadt als Waldbesitzerin, wie die Forstamtsleiterin betont. Dazu brauche es auch ein intensives Monitoring der Waldflächen.

Ein weiterer Aspekt: Im Zusammenhang mit den europaweit angefallenen großen Mengen an Fichtenholz hat der gesamte Nadelholzmarkt mit deutlichen Preiseinbrüchen zu kämpfen. In der Folge muss auch die Stadt Landau in den kommenden Jahren mit Einnahmeausfällen beim Holzverkauf rechnen.

OB Hirsch sieht den aktuellen Zustandsbericht des Landauer Stadtwalds mit großer Sorge. „Unser grüner Stadtteil auf dem Taubensuhl ist Erholungsgebiet für Menschen, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Trinkwasserspeicherraum, Rohstofflieferant, Jagdbezirk und vieles mehr: Dem Wald kommen vielfältige Aufgaben zu, die er hoffentlich auch in Zukunft für unsere Stadt und unsere Region erfüllen kann.“

Die Frage der Walderhaltung und damit die Sicherstellung der lebenswichtigen Funktionen des Walds stelle eine gesellschaftliche Gesamtaufgabe dar, ist Hirsch überzeugt. „Wir blicken in Landau im Vergleich zu vielen Fichtenwäldern in den Mittelgebirgen noch auf vergleichsweise wenige Schäden, aber auch bei uns braucht der im Umbruch befindliche Wald kontinuierlich Betreuung und Pflege – und verursacht damit künftig auch hohe Kosten“, appelliert Landaus Stadtchef an Länder und Bund, die Kommunen bei dieser wichtigen Zukunftsaufgabe nicht alleine zu lassen. (ld)

Auch im Landauer Stadtwald sind stellenweise sogenannte „Käferlöcher“ zu sehen – Kahlflächen, verursacht vom Fichtenborkenkäfer.
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70 Jahre an der Seite der Menschen – VdK Ortsverband Lachen-Speyerdorf-Duttweiler feiert Jubiläum https://www.pfalz-express.de/70-jahre-an-der-seite-der-menschen-vdk-ortsverband-lachen-speyerdorf-duttweiler-feiert-jubilaeum/ https://www.pfalz-express.de/70-jahre-an-der-seite-der-menschen-vdk-ortsverband-lachen-speyerdorf-duttweiler-feiert-jubilaeum/#respond Sun, 15 Sep 2019 07:53:49 +0000 https://www.pfalz-express.de/?p=258729 [weiterlesen ...]]]>

Vorsitzende Hildrun Siegrist.
Foto: privat

Lachen-Speyerdorf. „Guten Tag, Ihr seid Willkommen“, singen die Notenhüpfer aus Lachen-Speyerdorf und bringen sofort gute Laune in die Alte Turnhalle ihres Ortes.

Sie eröffneten damit das Herbstfest des VdK Ortsverbandes Lachen-Speyerdorf-Duttweiler, an dem der Ortsverband auch seinen 70. Geburtstag feierte.

Mit seinen 70 Jahren ist der Verein aber immer noch fit und aktiv, das machte der Überblick über die Aktivitäten in diesem Jahr deutlich, den die Hildrun Siegrist vorstellte. Die Zahl von 378 zeige,  dass der Sozialverband VdK und seine Arbeit wichtig seien. Glückwünsche überbrachten Ortsvorsteher Claus Schick, die Weinprinzessin Natascha Koch und Pfarrer Stephan Oberlinger.

Sie betonten das besonders hohe ehrenamtliche Engagement des VdK. „Ganz viel Arbeit, ganz viel Liebe und ganz viel Ehrenamt. Echte Hilfe ohne Hintergedanken oder Profitstreben“, lobte Schick die Arbeit des Sozialverbandes.

Für den Kreisbverband Neustadt des VdK war der Vorsitzende Dieter Cullmann in die Alte Turnhalle gekommen. Er erinnerte an die Anfänge des VdK als Verband der Kriegsgeschädigten. „Damals kamen Leute zusammen, um sich zu helfen“, so Cullmann. Heute sei daraus ein starker Verband mit zwei Millionen Mitglieder in Deutschland gewachsen, der durch Sozialrechtsberatung, Öffentlichkeitsarbeit und das soziale Engagement vor Ort aktiv sei.

„Dabei ist der Motor das Ehrenamt. Man muss aber aufpassen, dass der Staat seine Aufgaben nicht an das Ehrenamt abgibt. Und wer das Ehrenamt will, braucht den starken Sozialstaat“, sagte Cullmann. Studien zeigten, je stärker sich der Staat engagiere, desto größer sei auch das soziale Engagement der Bürger, so Cullmann. Mit Herbstliedern der Notenhüpfer und Gedichten, vorgetragen vom Froschkönigspaar, stimmte sich die gutbesuchte Halle auf das gemeinsame Spießbratenessen ein.

Der VdK Ortsverband nutzte das Herbstfest auch für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Emma Krakehl und Christel Kuss. Seit 20 Jahren sind Klaus Böhm, Gabi Jacob, Brigitte Jury, Rudolf Sauter, Helge Streicher und Gabriele Uhl im VdK Lachen-Speyerdorf-Duttweiler aktiv. Irene Bahm, Marina Gemming, Petra               Gschwendtberger, Erwin Hofsäß, Horst-Dieter Holzamer, Berit Krämer, Ernst Bodo Lange, Dieter und Rita Leibrock, Peter Schäfer, Wolfgang Schlanke, Marcus Scholda, Karl Schwalie, Daniel Vake und Ralf Waschkowski sind seit zehn Jahren dabei.

 

 

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