Dienstag, 17. September 2019

SPD Südpfalz ehrt Menschen der Region: WsK, KgR, ToM, Omas gegen Rechts, Aradia und Bürgerstiftung Pfalz ausgezeichnet

24. August 2019 | 43 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Politik regional, Regional

Die Geehrten mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler, der Landtagsabgeordneten Kathrin Rehak-Nitsche und Bürgermeister Dennis Nitsche.
Fotos: Pfalz-Express/Licht/Fotostrecke am Textende

Wörth – Bei ihrer traditionellen Veranstaltung „Menschen der Region“ hat die SPD Südpfalz am Samstag wieder Menschen und Gruppen auszeichnet, die sich ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen. 

Auf dem dem Karl-Josef Stöffler-Platz in Wörth wurden „Wir sind Kandel“ (WsK), „Kandel gegen Rechts“ (KgR), die „Omas gegen Rechts“, der „Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz“ (ToM, ehemals „Aufstehen gegen Rassismus Südpfalz“ e.V.), das Frauenzentrum „Aradia“ aus Landau und die „Bürgerstiftung Pfalz“ ausgezeichnet.

Die ersten vier Gruppen engagierten sich vor Ort für die Demokratie, Meinungsfreiheit, eine offene Gesellschaft und gegen jede Form von Ausgrenzung, Rassismus und rechten Populismus, sagte der Vorsitzende der SPD Kreis Germersheim, Felix Werling, in seiner Laudatio. Sie verdienten Respekt für ihre Menschlichkeit, besonders nach dem Mord an der 15-jährigen Mia aus Kandel, der alle schwer erschüttert habe.

„WIR sind Kandel“

Die Sprecher der Gruppen stellten kurz ihre Arbeit vor. So berichtete Helga Trauth von „WIR sind Kandel“ von deren Kundgebungen, den „doppelten Kandlern“, Infoveranstaltungen, Treffs und dem Austausch mit Ostritz in Sachsen, das noch ein schlimmeres Problem mit Rechts habe. Es sei sehr schwer gewesen in Kandel, aber man habe „fantastische Politiker, die uns Mut gemacht haben.“ Auch seien viele Freundschaften entstanden.

Monique Dinies warnte davor, dass sich eine Akzeptanz in Richtung Rechts in der Bevölkerung ausbreite, man müsse dagegen halten.

„Kandel gegen Rechts“

Sarah Boos von „Kandel gegen Rechts“ berichtete, dass KgR viele Gruppen in sich vereine. Deshalb nehme sie die Ehrung stellvertretend für alle an, auch für die diversen Antifa-Gruppen (namentlich aufgezählt von Boos), der PARTEI etc., die dem „faschistischen Frauenbündnis“ entgegen träten. Dem „Frauenbündnis Kandel“ gegenüber müsse man stets wachsam sein, so Boos.

Es sei selbstverständlich, dass man sich nicht nur in Kandel, sondern in der gesamten Region einsetze. Boos erklärte, dass man zudem eine Kampagne unterstütze, die Mitstreitern helfe, wenn sie „Behörden- und Polizeiwillkür“ ausgesetzt seien.

„Omas gegen Rechts“

Inge Heimer, Sprecherin der „Omas gegen Rechts“, appellierte besonders an die ältere Generation, sich deutlich mehr gegen Rechts zu engagieren. Bei einer Demo in Ingelheim seien viele Ältere dabei gewesen. „So etwas würde ich mir hier auch wünschen“, sagte Heimer. Kinder und Enkel sollten nicht in einer „unfreien und faschistischen Gesellschaft aufwachsen.“

Ein Mitglied von den „Omas gegen rechts“, zur Hälfte US-Amerikanerin, erzählte mit tränenerstickter Stimme, ihr Sohn sei in der Schule wegen der Hautfarbe seiner Mutter rassistisch angegangen worden. Man solle sich einmal überlegen, was das für einen Menschen bedeute, machten die Vertreter der Gruppen klar.

„Verein für Toleranz und Menschlichkeit Südpfalz“

Für Tanja Sattler von ToM ist der Name Programm: Der „Verein für Toleranz und Menschlichkeit“ stehe dafür, dass man Positives für die Gesellschaft bewirken wolle. „Überall, wo es gruppenbezogene Herabwürdigung von Menschen gibt.“

Das überregionale Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, dem die Regionalgruppe Südpfalz angehörte, habe nicht mehr den komplexeren Zielen der Gruppe entsprochen, sei zu sehr auf die Beobachtung der AfD und ihren „parlamentarischen Arm“ ausgerichtet. Deshalb habe man sich umbenannt. Probleme wie Rassismus dürfe man nicht allein der Politik überlassen, auch die Zivilgesellschaft sei gefragt.

Frauenzentrum „Aradia“

Eine weitere Ehrung erfuhren die Gründerinnen und Betreiberinnen des Frauenzentrums „Aradia“. Das Frauenzentrum ist eine Notruf- und Beratungsstelle für Frauen, die von sexueller Gewalt betroffen sind. Aradia kämpft auch gegen die Benachteiligung von Frauen im gesellschaftlichen Leben und steht für die Gleichberechtigung von Frauen.

Es sei extrem wichtig, dass Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren hätten, ernst genommen würden, erklärte eine Sprecherin. Im Zentrum gibt es Gesprächsmöglichkeiten, Schutzräume für Frauen und Präventionskurse. Die Laudatio sprach Yildiz Härtel.

„Bürgerstiftung Pfalz“

Vorgestellt und geehrt wurde eine weitere Organisation, deren Ziele vielfältiger Natur sind. Die „Bürgerstiftung Pfalz“ setzt innovative Projekte zu gleichen Bildungschancen, der Integration von Behinderten, der Fortschreibung der Dorfentwicklung und der Unterstützung von Kunst und Kultur um. Sie finanziert sich von Spenden und Zuwendungen von Bürgern und Förderern.

Die Vorsitzende Christiane Steinmetz erläuterte unter anderem ein erfolgreiches Integrationsprojekt, das mit einer 1-Million-Euro-Spende umgesetzt werden konnte: Die Stiftung kaufte davon drei Immobilen, in denen Flüchtlinge untergebracht wurden und Integrationsarbeit betrieben wird. Auch das Stiftsgut Keysermühle in Klingenmünster in seiner heutigen Form ist ein Projekt der „Bürgerstiftung Pfalz“.

Schlusswort von Rehak-Nitsche: SPD für die, die wenig Stimmen haben

Der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler und die SPD-Landtagsabgeordnete für den Kreis Germersheim, Dr. Katrin Rehak-Nitsche, nahmen die Ehrungen vor und übergaben Weine und Gutscheine. Unter den Gästen waren der Landtagsabgeordnete Wolfgang Schwarz, Wörths Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, Kandels Verbandsbürgermeister Volker Poß und viele Ortsvorsteher aus der Region.

Rehak-Nitsche sprach das Schlusswort. In einer Welt, in der verrückte Männer wie Trump, Bolsonaro oder Erdogan an der Macht seien, sei es besonders wichtig, all jenen Dank zu sagen, die sich für eine menschliche und tolerante Gesellschaft einsetzen. In der Südpfalz habe man die schwere Wahl gehabt, zwischen vielen Gruppen, Vereinen oder Institutionen entscheiden zu müssen, die eine Ehrung verdient gehabt hätten. Dieses Jahr habe man die nun Geehrten ausgesucht.

Die SPD setze sich stets für diejenigen ein, die wenig Stimmen hätten, sagte Rehak-Nitsche und sprach auch eine gute Bezahlung für Arbeit an.

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte die Gruppe „Tonart“. (cli)

 

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43 Kommentare auf "SPD Südpfalz ehrt Menschen der Region: WsK, KgR, ToM, Omas gegen Rechts, Aradia und Bürgerstiftung Pfalz ausgezeichnet"

  1. Jürgen sagt:

    Eine SPD für diejenigen, die wenig Stimmen haben – und wer setzt sich, angesichts der illustren Gesellschaft, die hier versammelt war, dann für die SPD mit ihren wenigen, noch verbliebenen Wählerstimmen ein ? Verbindungen zur kriminellen Szene werden gar nicht erst geleugnet. Gerade diejenigen Personen, die durch Mittelfingerargumentation, erbärmliche Bühnenauftritte und ihre Hasstiraden in jüngster Vergangenheit in aller Öffentlichkeit aus der Rolle fielen, finden bei der SPD eine Heimat. Die Frau mit tränenerstickter Stimme ist ebenfalls Jedem bekannt, der an den Kandeldemos teilnimmt – allerdings wild schreiend und mit hassverzerrtem Gesicht.

    • Inge Heimer sagt:

      Ach der Herr W(…) wieder..

      Da hab ich ja schon drauf gewartet.😂😂
      Sagen Sie, wird Ihnen das mit dem Mittelfinger nicht selbst langsam langweilig? Und warum posten Sie das Bild nicht mal wieder? Oder haben Sie es inzwischen gelöscht..aus Gründen? I
      Und was sagen Sie diesmal zur Farbe meiner Hose?

    • Jürgen sagt:

      Die Veranstaltung zeigt außerdem deutlich den buchstäblich „roten Faden“, der sich von der Antifa über SPD-Bürgermeister bis in hohe Landesämter durchzieht. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde anlässlich einer zurückliegenden Demo in Kandel liegt bei Frau Rehak-Nitsche nun seit 1,5 Jahren und harrt der Dinge, die da noch kommen werden.

  2. Tim Weiler sagt:

    Und die Antifa bekommt keinen Preis? Die fehlt doch im Reigen der Kämpfer gegen Rechts! Schön, das die SPD ihr Profil gefunden hat. Problematisch nur, dass die Linke auch links ist und die Grünen sowieso, dafür aber über das bessere Marketing verfügen und zudem rund um die Klima-Apokalypse eine regelrechte Kirche aufgebaut haben. Und ob der Wähler auch der SPD-Meinung ist, dass in einer abzeichnenden Rezession und unzähliger ungelöster Probleme hierzulande „Flüchtlinge“und der „Kampf gegen Rechts“ Priorität genießen sollten, wird sich zeigen.

  3. Peter Patriot sagt:

    Wer weltfremde Gruppen wie „Aradia“, also feministische (…) und diverse „Antifa-Gruppen“ auszeichnet?

    Der wird nicht mehr gewählt.
    Könnte die SPD wissen.

    Will sie aber nicht.

    • Helga sagt:

      Was wissen Sie von Aradia? Im Gegensatz zu dem sogenannten Frauenbündnis setzen sich diese Frauen für Frauen ein, die (meist häusliche)Gewalt erlebt haben. Aber das passt nicht in Ihr rechtes Weltbild, nicht wahr?

    • Inge H. sagt:

      Wer eine Gruppe wie Arradia, die sich für Opfer sexueller Gewalt einsetzt, als weltfremd bezeichnet,
      muss sich die Frage gefallen lassen, ob er denn sexuelle Gewalt gegen Frauen gut findet…

  4. Helga sagt:

    So früh am Morgen und schon wieder neidisch? Können Sie auch gerne sein, denn die Rechten werden für ihre Menschenverachtung niemals so eine Auszeichnung bekommen. Die SPD hat sich schon immer als antfaschistische Partei verstanden. Das ist seit 100 Jahren schon so und wird sich hoffentlich auch niemals ändern!
    Glückwunsch an alle Gruppen, die ausgezeichnet wurden! Danke für das Engagement.

  5. Tatsachen sagt:

    Hier zeigen verschiedenste Gruppen, wie man trotz Unterschieden zusammen arbeiten kann, oder es wenigstens versucht, und man ist gemeinsam auf dem Weg in eine offene und vielfältige Gesellschaft, trotz aller Holprigkeiten. Das wird zu Recht geehrt.

    Nicht dabei sind AfD, FDP und CDU. Erstere erwartet man auch nicht in diesem Kreise, da sie eine biologisch homogene Volksgruppe möchte, die es noch nie gegeben hat in Deutschland; die deutsche Geschichte ist eine Migrations- und Integrationsgeschichte, und zwar eine erfolgreiche. Die zwei letzt genannten Parteien reden gerne von ihrer Unterstützung (nur für) „Wir sind Kandel“, leisten diese nicht, und liebäugeln in Wirklichkeit mit einer Zusammenarbeit im rechten Lager und wollen auf gar keinen Fall dort irgendwie auch nur leicht anecken.

    • Für Ihr eindimensionales Weltbild sollten Sie eigentlich auch einen Preis verdient haben. Wie kommen Sie eigentlich auf das schmale Brett, dass die AFD eine homogene Bevölkerung wünscht? Diese Annahme, von der aus offenbar Ihr Bewertungsmaßstab herrührt, ist leider so falsch, wie die daraus gezogenen Schlüsse dann nur sein können. In der Psychologie nennt man das einen confirmation bias.

      • Tobi sagt:

        Leider falsch.. etwas wenig. Quellen für deine Behauptung wären interessant.

        • Tim Weiler sagt:

          Welche Behauptung? was ist falsch? Und warum duzen Sie mich?

          • Tobi sagt:

            Leider falsch war ein verunglücktes Zitat, ich meinte „leider so falsch“.

            und wenn das leider so falsch ist, kannst du sicher das Richtige mit Quellen belegen.

            Drauf bin ich sehr gespannt, warum die …partei afd, keine homogene Bevölkerung wünscht.

          • peter sagt:

            Muss nicht derjenige, der eine Behauptung aufstellt diese erst mal belegen, bevor er von anderen fordern kann, diese zu widerlegen? Also in der normalen, nicht-linksdrehenden Welt zumindest. Tobi hingegen präsentiert die übliche linke Kampfrabulistik.

  6. qanon sagt:

    Warum wurde das Frauenbündnis nicht geehrt?
    Weil Kurz aus Mannheim kommt oder weil das Frauenbündnis nicht bei der Umvölkerungs-Durchmischungs-MädchenMord-Kampagne mitmacht?

    • Silvia sagt:

      Da sind die Patrioten aber nicht glücklich darüber,das die Menschen die wirklich was für die Allgemeinheit tun ,auch noch ausgezeichnet werden.
      Warum das Frauenbündnis nicht ausgezeichnet wird ,tja
      das erklärt sich ja von ganz alleine.
      Dieses Frauenbündnis ist Menschenverachtend,Politisch Rechts,und nervt eine ganze Region.
      Sowas wird nie von keiner Partei (vielleicht AfD) oder irgendeiner Organisation ausgezeichnet

      • karlheinz sagt:

        Die Marketingidee der SPD, diese Auszeichnung ausgerechnet in Wörth vorzunehmen, wo die Bevölkerung beiden Lagern, insbesondere aber dem eigenen Bürgermeister, gekonnt die kalte Schulter gezeigt hat, ist schon beeindruckend.

        Wenn es Massstab wäre, dass „Gruppierungen, die eine ganze Region nerven“, nicht ausgezeichnet werden, wie erklären Sie dann diese Presiträger hier? Mal von Aradia und der Bürgerstiftung abgesehen?!

        • inge Heimer sagt:

          Karlheinz,
          Die einzige Gruppierung, die die ganze Region nervt, ist nunmal das rechtsextreme Frauenbündnis..

          • karlheinz sagt:

            Ja, Oma Inge, genau so wird es sein…. nein. Ist es nicht.

            Wer in Kandel unterwegs ist, mit den Leuten spricht, wer ihnen zuhört, ohne ihnen ein Denken vorzugeben oder abweichendes Denken durch öffentliches Anklagen oder Vorwürfe zu kontern, der hört es oft genug, dass Kurz und seine Leute nerven, an den Tagen an denen sie da sind.
            WsK, KgR und die Omas aber ständig, immer und überall. Schlimmer nur noch an den Tagen des Gegenprotestes, wenn sich auch noch die überwiegend nicht in Kandel wohnenden Leute dazumischen.

            Und die Wahlergebnisse am 26.5. sagen deutlich: die von dieser Abteilung heftig kritisierte CDU hat den Nerv der einheimischen Kandeler (nicht der an Demotagen anwesenden Menschen!) am Besten getroffen.

      • qanon sagt:

        Was tun den die ausgezeichneten Preisträger für die Allgemeinheit?
        Wer ist die Allgemeinheit?
        Warum ist das Frauenbündnis menschenverachtend?
        Was ist Rechts?
        Was ist Links?
        Wo ist die Mitte?
        Was oder wen nervt das Frauenbündnis?
        Welche Region wird genervt?

        Also ich fühle mich sehr stark von den Nachfolgef…, Nachfolgek… , den Nachfolgebestmenschen und Nachfolgerealitätsverweigerern genervt…

    • Helga sagt:

      Ist doch klar. Weil Rechtsextreme und Narzisse eben nicht bei den Menschen beliebt sind. Vielleicht bekommt er ja von der AfD eine Auszeichnung.

    • Tobi sagt:

      Seit wann kommt Frau kurz aus Mannheim?…

  7. Antifa go home sagt:

    Ja die gute Frau mit tränenerstickter Stimme der alles andere wichtiger ist als die Abschlussfeier ihres Sohnes , und es hatte sie nicht interessiert ob es ihren Sohn trauchig macht , aber Hauptsache sie selber kommt auf ein Bild mit den omas

    • xyz sagt:

      Hallo ,Antifa go home ……

      wenn man keine Ahnung hat – einfach mal den Mund halten!
      Übrigens……traurichg ?
      Korrektur: Traurig,traurig
      Rechtschreibung gleich 6 setzten.

      • Antifa go home sagt:

        Andere über Tippfehler aufklären wollen und selber das Wort falsch schreiben genau mein Humor

        • Ritter der Kokosnuss sagt:

          @Antifa go Home….
          Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
          * Kopfschütteln

          Nun ja , gewisse Familien- Strukturen sagen viel aus.
          Keiner kann was für seine Misere im Leben aber man könnte wenigstens versuchen aus gewissen Kreisen zu entrinnen und was besseres zu erreichen!
          Respekt!!!!!

          Vielleicht klappt’s ja im nächsten Leben.

    • inge Heimer sagt:

      Antifagohome..

      Geht das auch in verständlichem Deutsch?

  8. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Bei Betrachtung des Zustands dieser Patei, könnte man meinen die SPD beschenke hier ihre letzten, in der Südpfalz verbliebenen Wähler. Aber vermutlich will die SPD noch weniger Wähler, bevor sie sich auf Worte der Vernunft von Helmut Schmidt besinnt:

    „Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf lange Sicht.“
    „Es kommt hinzu, daß sich viele Ausländer gar nicht integrieren wollen.“
    „Bislang funktionierten multikulturelle Gesellschaften nur dort friedlich, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt.“ Als Beispiel nannte er Singapur.

    „Insofern ist es ein Fehler gewesen, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“

    Quelle: Hamburger Abendblatt

  9. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“

    „Wenn ich mich an die Namen großer Fußballer meiner Schulzeit erinnere, die hatten polnische Namen wie Szepan und Kuzorra und waren Söhne oder Enkel von Polen, die sich im Laufe von zwei, drei Generationen eingedeutscht haben. Diese Anpassung ist gegenwärtig offensichtlich schwieriger, als sie damals war. Das hängt aber auch mit der Größenordnung zusammen. Wir haben heute in Deutschland einen so hohen Prozentsatz an zugewanderten Ausländern wie nie zuvor, insgesamt acht Millionen. Wenn es 18 Millionen wären, würde die Anpassung nicht mehr stattfinden.“

    – Hemut Schmidt, 2004 Quelle: Die ZEIT

  10. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Ich habe zum Beispiel in Bezug auf manche islamische Gläubige, die nach Deutschland gekommen sind, um hier zu bleiben, meine Zweifel, ob ein Austausch mit der deutschen Kultur im Gange ist. Nein, der Ausdruck „Zweifel“ ist eine Untertreibung. Der Austausch findet kaum statt. “

    – Hemut Schmidt, 2004 Quelle: Die ZEIT

  11. karlheinz sagt:

    Diese Veranstaltung zeigt recht gut, die tiefe Krise der SPD.
    Natürlich gibt es sehr viele Menschen in der Region, die sich ehrenamtlich engagieren. Frau Rehak-Nitsche, pardon, Frau Dr. Rehak-Nitsche, gibt ja bei ihrer aktuellen sommertour bekannt, dass „Kuchenbacken für die Schule“ und „Standbetreuung für den Verein“ auch ehrenamtliche Tätigkeiten seien.

    Für normale Menschen ist es schlicht selbstverständlich.

    Das eigentliche Drama: die SPD kann sich nicht entscheiden, zeichnet schon mal die komplette Gegenbewegung zu Kurz aus und nimmt im Schatten noch zwei andere mit. Weil der Mut fehlt, sich für einen Preisträger zu entscheiden, und nächstes Jahr für einen anderen. Tragisch.

  12. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Auch der große Helmut Schmidt kann irren!“

    Bundestagswahl 1980: SPD (Helmut Schmidt) 42,9%

    Bundestagswahl 2017: SPD (Martin Schulz) 20,5%

    Hmm, wo hier wohl der Irrtum liegt?

  13. Aufgewachte sagt:

    Ohne Worte…

  14. Demokrat sagt:

    Das Ehren von Bürgerinnen und Bürgern ist genau wie das Ehrenamt ein politisches Werkzeug.
    Ziel ist Stimmenfang und Meinungsmache.

  15. Peter Patriot sagt:

    Netzfund:
    DAS K in SPD steht für Kompetenz!

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